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Licht- und Elektronikspezialist Hella spürt maue Konjunktur

Auto

Dienstag, 14. Januar 2020 - 08:30 Uhr

von Deutsche Presse Agentur

dpa Lippstadt. Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat den Sog schwacher Automobilmärkte auch im zweiten Geschäftsquartal zu spüren bekommen. Während sich der Umsatz im Zeitraum September bis November auf 1,74 Milliarden Euro bezifferte und damit auf Vorjahresniveau stagnierte, ging der Überschuss um drei Viertel auf 85 Millionen Euro zurück, wie das MDax-Unternehmen am Dienstag in Lippstadt mitteilte. Im Vorjahr hatte der Verkauf des Großhandelsgeschäfts einen Sonderertrag geliefert.

Die anhaltend maue Autokonjunktur machte den Westfalen wie bereits im ersten Quartal zu schaffen. Hella macht mit der Autoindustrie den Löwenanteil seines Geschäfts. Nachdem sich der Konzern lange Zeit von den Problemen der Branche freimachen konnte, bekommt der Zulieferer die Marktschwäche mittlerweile deutlich zu spüren. Konzernchef Rolf Breidenbach räumte ein, dass das Umfeld schwierig sei und auch bleibe, mit einer nachhaltigen Erholung sei 2020 nicht zu rechnen. Dennoch habe sich Hella erneut besser entwickelt als der Markt, befand er. Daher zeigte sich der Manager mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden.

Ungeachtet der schwierigen Lage bestätigte Hella seine Prognose. Demnach gehen die Lippstädter für das Geschäftsjahr 2019/2020 weiterhin von einem währungs- und portfoliobereingten Umsatz zwischen 6,5 und 7 Milliarden Euro aus.

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