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Fotos zeigen Benediktushof-Geschichte

Schaukasten des Heimatvereins neu bestückt

Sonntag, 22. September 2019 - 12:00 Uhr

von Borkener Zeitung

Der historische Schaukasten des Rekener Heimatvereins an der Ecke Hauptstraße/Schmiedegasse im Groß Rekener Oberdorf ist neu bestückt worden. Das Thema der Dokumentation ist dieses Mal die Geschichte des Benediktushofes.

Foto: pd

Franz-Josef Bücker (vorne) und Karl-Otto Biedermann vor dem Schaukasten des Rekener Heimatvereins an der Ecke Hauptstraße/Schmiedegasse im Groß Rekener Oberdorf.

GROSS REKEN. Der historische Schaukasten des Rekener Heimatvereins an der Ecke Hauptstraße/Schmiedegasse im Groß Rekener Oberdorf ist neu bestückt worden. Das Thema der Dokumentation ist dieses Mal die Geschichte des Benediktushofes. Darauf weist der Heimatverein in einer Pressemitteilung hin.

Foto: pd

Dieses Foto zeigt den Bau des Benediktushofs im Jahr 1913.

Franz-Josef Bücker, Franz-Josef Dehling und Karl-Otto Biedermann haben als Mitarbeiter des Rekener Heimatarchivs in den vergangenen Monaten alte Fotos, die sie vom Benediktushof erhalten hatten, herausgesucht. Diese dokumentieren die Geschichte der weit über die Grenzen Rekens hin aus bekannten Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Eine Chronik mit Jahreszahlen fasse die wichtigsten Ereignisse der Geschichte des Benediktushofes zusammen, heißt es.

Begonnen im Jahr 1901

Begonnen habe alles mit dem Bau des „Bernardshofes“ als „Heilstätte für Alkoholabhängige“ im Jahr 1901 durch die Arbeiterkolonie, schreibt der Heimatverein. Diese sei in Reken als „Trinkerheilanstalt“ bekannt gewesen. 1913 habe man aufgrund von Platzmangel den „Bernardshof 2“ errichtet, der später den Namen „Benediktushof“ erhielt. Als die Josefsgesellschaft mit Sitz in Köln die beiden Gebäude im Jahr 1929 erworben habe, habe das komplette Zentrum den Namen „Benediktushof“ erhalten. Fortan habe man sich in erster Linie um Menschen mit körperlichen Behinderungen gekümmert. Neben den Betreuungseinrichtungen seien ein Internat mit Schule und Werkstätten für Behinderte entstanden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Der Heimatverein schreibt, dass die Einrichtungen des Benediktushofes im Zweiten Weltkrieg zunächst in ein Wehrmachts-Genesungsheim, gegen Kriegsende in ein Reserve-Lazarett mit chirurgischer Abteilung und später in ein Flüchtlingskrankenhaus umgewandelt wurden. Im Jahr 1948 seien die ersten Schüler und Lehrlinge zurückgekommen.

Die Fotos im Schaukasten des Heimatvereins dokumentieren unter anderem die zahlreichen baulichen Erweiterungen.


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