Verwaltung möchte die Grundschule medial aufrüsten

Von Marita Rinke

In die Grundschule möchte die Gemeinde Heiden im kommenden Jahr investieren. Geplant sind unter anderem neue Fenster, eine neue Betonfassade sowie neue Laptops und PCs. Außerdem soll mit der Umgestaltung des Schulhofes begonnen werden. Am Mittwoch, 25. September, wird sich der Fachausschuss mit den Vorschlägen der Verwaltung beschäftigen.

Verwaltung möchte die Grundschule medial aufrüsten

Pläne für einen neuen Schulhof haben Schüler des Berufskollegs Borken erstellt.

HEIDEN (mr). Mehr als 400.000 Euro möchte die Verwaltung im kommenden Jahr in die Mariengrundschule investieren. Ungefähr die Hälfte davon sind für Baumaßnahmen geplant. Mit weiteren rund 71.000 Euro möchte die Verwaltung die Grundschule im medialen Bereich aufrüsten. Das geht aus einer Vorlage für den Schul- und Kulturausschuss hervor.

Dickster Posten bei den veranschlagten Investitionen ist mit 160.000 Euro die Erneuerung von Alufenstern im Klassentrakt. Hinzu kommen 60.000 Euro für eine neue Betonfassade in diesem Bereich. Für den Anstrich der Klassenräume, die Anschaffung moderner Schulmöbel sowie schattenspendende Maßnahmen sind 24.000 Euro vorgesehen. Diese Ausgaben sollen laut Vorlage aus dem Förderprogramm des Landes NRW „Gute Schule 2020“ finanziert werden.

Neuer Schulhof

Auch die Neugestaltung des Schulhofes (die BZ berichtete) soll nach dem Verwaltungsvorschlag im nächsten Jahr beginnen. 52.000 Euro möchte die Verwaltung dafür ausgeben. 2000 Euro sollen ebenfalls über das Landesprogramm abgerechnet werden. Auch Geld aus dem Digitalpakt möchte die Gemeinde bis 2021 in Anspruch nehmen. Der Eigenanteil von zehn Prozent, den sie für die digitale Ausstattung der Grundschule im kommenden Jahr aufbringen müsste, liegt laut Verwaltung bei 10.200 Euro.

Digitalpakt

Mehr als 30.000 Euro wären laut Hauptamt außerdem erforderlich, um 28 neue Laptops und acht PCs zuzüglich der aktuellen Software für die Grundschüler anzuschaffen. Aufgrund der Umstellung auf Windows 10 sei dies „zwingend notwendig“. Hinzu kommen soll ein weiterer Medienkoffer mit Ipads zum veranschlagten Preis von 5500 Euro. Fast 10.000 Euro sind laut Vorlage ferner erforderlich, um der Grundschule künftig einen schnelleren Internetzugang zu ermöglichen.