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Weiterarbeiten am Projekt „3. Ort Borken“

Ideensammlung beim Borkener Kultur Kollektiv

Samstag, 11. Juli 2020 - 14:00 Uhr

von Edgar Rabe / pd

Das Netzwerktreffen des Borkener Kultur Kollektivs wurde dieses Jahr genutzt, um Idee zusammeln für den 3. Ort, der in wenigen Jahren in Borken entstehen soll.

Foto: pd

Musiker, Künstlern sowie Vertreter der Heimatvereine und Blasorchester erarbeiteten die nächsten Schritte für das Projekt „3. Ort Borken“ beim Borkener Kultur Kollektiv.pd

BORKEN . „Was muss das 3ECK können?“ oder „Welche Angebote und Nutzungen sind dort wichtig?“. Diese und viele weitere zentrale Fragen für das Projekt „3. Ort Borken“ sollten beim dritten Borkener Kultur Kollektiv beantwortet werden. Das halbjährliche Netzwerktreffen der Borkener Kulturschaffenden fand – wie so vieles derzeit – im kleinen Rahmen und mit ausreichend Abstand statt. Rund 30 Kulturschaffende aus der Kreisstadt hatten sich angemeldet, um bei einem Arbeitstreffen zu erörtern, wie das Testlabor 3ECK für den 3. Ort in Borken aussehen und was es können sollte, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung Borken.

Das 3ECK ist der 3. Ort „in klein“. Im Neutor 3 in Borken verortet, soll es Erkenntnisse darüber bringen, wie der finale 3. Ort für Borken im speziellen aussehen sollte. Der finale 3. Ort soll als neues Gebäude dann in wenigen Jahren neu entstehen.

Das 3ECK als Testlabor

Das Projekt möchte Musikschule und Bücherei zusammen mit einem Café in zentraler Lage der Kreisstadt realisieren, heißt es weiter.

Neben Musikern und Künstlern haben sich auch Vertreter der Heimatvereine und Blasorchester zum Kultur Kollektiv zusammengefunden. Zusammen wurde in kurzen Workshops erarbeitet, was im 3ECK – dem Testlabor – stattfinden kann und sollte und was daraus für den finalen 3. Ort gelernt werden kann.

Gemeinsame Ideensammlung

Mit Abstand und Mundschutz wurde knapp zwei Stunden gearbeitet und die Idee für das Projekt geschärft. Wie könnten Angebote der Bücherei mit Musikschulunterricht und einer Vereinssitzung an einer Stelle funktionieren? Aber vor allem: Was kann man voneinander lernen, wie könnten aus dieser Nähe neue Ideen entstehen? Ein „Raum zwischen Aula und Kneipe“ solle entstehen, wie es auf einem der Plakate notiert wurde.

Coronabedingt ausgebremst, konnte auch das 3ECK das Programm bisher nicht vollumfänglich realisieren. Sofern die Lage es im Herbst zulässt, wird das 3ECK seinen Betrieb dann wieder aufnehmen. Finanziert wird das Projekt derzeit über das Förderprogramm „3. Orte im ländlichen Raum“.