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Licht und Schatten bei Ausbildungsnacht

Zweite Nacht der Ausbildung

Donnerstag, 7. November 2019 - 20:25 Uhr

von Lilly Schmidt und Gabi Kowalczik

49 Firmen öffneten am Donnerstagabend ihre Türen für interessierte Schüler. Viele hatten auch etwas vorbereitet. Doch während beispielsweise Netgo einen großen Andrang verbuchte, blieb es bei anderen Firmen sehr ruhig. Die zweite Nacht der Ausbildung hat eher eine durchwachsene Bilanz.

Foto: Schmidt

Erst zugucken – dann nachmachen, das durfte der 14-jährige Colin aus Heiden bei der Firma Boma.

BORKEN. 49 Unternehmen waren bei der zweiten Nacht der Ausbildung mit dabei und öffneten am Donnerstagabend ihre Pforten für Schüler, junge Erwachsene und deren Eltern. Frei und ungezwungen sollten Interessierte auf der Suche nach der passenden Ausbildungsstelle Firmen besuchen und sich ein Bild vom möglicherweise künftigen Arbeitsplatz machen, erklärte Katrin Damme von der Borkener Wirtschaftsförderung die Idee.

Die Nacht der Ausbildung

Genau das erhofften sich auch Patrick Steverding und Michael Wahl, beide Geschäftsführer bei Steverding Stahlbau und Gewächshausbau in Burlo, von der Aktion. Zum Auftakt um kurz nach 17 Uhr war es in der Halle des Unternehmens noch ruhig. Es werde immer schwieriger, interessierte junge Menschen zu finden, die Spaß am Handwerk haben, sagte Steverding. Aktionen, die Schwellen abbauen, seien daher wichtig. „Die jungen Menschen müssen sich nur trauen“, sagte Anne Reßmann von Reßmann Bad und Heizung. Im vergangenen Jahr war nicht ein Interessent in den Betrieb in Burlo gekommen. Um 17.30 Uhr gab sich Anne Reßmann optimistisch, dass es diesmal anders werden würde. Bis dahin blieben die Knabbereien, die sie parat gestellt hatte, aber unberührt.

Großer Ansturm am Anfang

Auch bei anderen Teilnehmern war die Nachfrage unterschiedlich. Viele hatten gleich zu Anfang einen größeren „Ansturm“ – danach wurde der Schülerbesuch allerdings weniger. Andere Firmen wie das Unternehmen Netgo, die Tischlerei Wienand und die Firma Boma fanden mehr Anklang. Achtklässler Colin Busch aus Heiden durfte beispielsweise das Firmenzeichen eigenständig zusammenschweißen. „Macht Spaß“, freute er sich darüber. Der 22-jährige Robin Loonstra hatte bereits eine Ausbildung zum Dachdecker als Geselle erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Arbeitsunfall nutzte er die Nacht der Ausbildung, um sich nach einem anderen Job zu erkundigen.


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