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Finanzinvestor Waterland steigt bei Netgo ein

Hamburger übernehmen Mehrheitsanteil

Dienstag, 8. Oktober 2019 - 17:27 Uhr

von Peter Berger/Pressemitteilung

Der Hamburger Finanzinvestor Waterland Private Equity steigt als Mehrheitsgesellschafter beim IT-Systemhaus Netgo ein. Die beiden Unternehmensgründer Benedikt Kisner und Patrick Kruse bleiben mit 40 Prozent beteiligt und als Geschäftsführer an Bord.

Foto: Peter Berger

Benedikt Kisner (links) und Patrick Kruse bleiben als Geschäftsführer an Bord.

BORKEN/HAMBURG.Dies gab Netgo am Dienstag bekannt. Mit der Partnerschaft wolle man das organische Wachstum von Netgo zusätzlich beschleunigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Portfolio an Serviceleistungen für die Kunden soll durch gezielte Zukäufe weiter ausgebaut werden.

Netgo wurde 2007 als IT-Systemhaus in Borken gegründet und wuchs in den vergangenen Jahren sowohl organisch als auch durch die erfolgreiche Übernahme anderer IT-Häuser überdurchschnittlich. Heute hat die Unternehmensgruppe rund 350 Mitarbeiter an 17 Standorten und bietet Kunden ein breites Beratungs-, Produkt- und Servicespektrum. Heute agiert Netgo aufgrund dieser breiten Angebotspalette als sogenannter One-Stop-Shop für seine über 3000 Kunden im gesamten Bundesgebiet. Die Produktpalette soll in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

1000 Systemhäuser in Deutschland

Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 1000 IT-Systemhäuser mit meist regionalem Schwerpunkt. Der gesamte Markt für IT-Systemhäuser wächst mit mehr als zehn Prozent pro Jahr. „Die IT-Branche ist stark in Bewegung und wandelt sich stetig“, so Netgo-Geschäftsführer Benedikt Kisner. Waterland sei der richtige Partner, um in diesem Umfeld weiter zu wachsen. „Wir wollen uns zu einem der führenden IT-Systemhäuser in Deutschland entwickeln und vom Wandel der IT-Branche profitieren.“

Hervorragende Unternehmenkultur

Bei den Zukäufen konzentriere man sich in den nächsten Jahren auf eine geografische Erweiterung sowie auf eine Portfolioerweiterung, um unseren Kunden noch mehr Lösungen und Services anbieten zu können“, sagt Kisners Kollege Patrick Kruse. Dr. Carsten Rahlfs, Managing Partner bei Waterland, sagt: „Netgo ist im Markt der IT-Systemhäuser eine Erfolgsgeschichte und verfügt über eine einzigartige Unternehmenskultur sowie einen hervorragenden Ruf.“ Außerdem bringe das Unternehmen durch seine Erfahrung in der Übernahme kleinerer IT-Systemhäuser hervorragende Voraussetzungen mit, „um diesen fragmentierten Markt in Deutschland mittels Buy-and-Build-Strategie zu konsolidieren“, so Rahlfs. Er sei überzeugt, dass die Kombination aus der Branchen-Expertise der beiden Gründer und Waterlands Know-how für Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter von netgo viele Vorteile bringen werde.

Kartellamt muss noch zustimmen

Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Diese stehe im übrigen in keinerlei Zusammenhang mit dem derzeit noch laufenden Neubau der Firmenzentrale, dem „Basecamp“, hieß es bei Netgo auf Nachfrage.


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